Starke US-Konjunkturdaten: Euro gerät unter Druck

Starke US-Konjunkturdaten
Euro gerät unter Druck

Der Euro sank am Freitagnachmittag infolge des Anstiegs der Netto-Kapitalflüsse in die USA im November sowie der besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturindikatoren.

HB FRANKFURT/MAIN. Der Euro ist am Freitag erstmals seit Weihnachten unter 1,24 Dollar gefallen. Auslöser waren Äußerungen des EZB-Chefvolkswirts Otmar Issing, der sich „beunruhigt“ über den Euro- Höhenflug zeigte. Außerdem machten am Markt Spekulationen über eine mögliche Zinssenkung die Runde.

Am Nachmittag fiel die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,2373 Dollar und verlor damit im Vergleich zu dem am Montag erreichten Rekordhoch von 1,2897 Dollar mehr als fünf US-Cent oder rund vier Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,2493 (Donnerstag: 1,2635) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8004 (0,7915) Euro.

Noch am Donnerstagnachmittag hatte die europäische Gemeinschaftswährung noch mehr als 1,26 Dollar gekostet. Händler werteten die Kommentare Issings als Fortsetzung der „Verbalintervention“ von Seiten der EZB.

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