Starker Dollar
Goldpreis ist weiter im Sinkflug

Der Dollaranstieg hat den Goldpreis zum Wochenbeginn erneut nach unten gedrückt. Eine Feinunze kostete 1697,16 Dollar und damit etwa ein Prozent weniger als am Freitagabend in New York.
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FrankfurtDer Goldpreis hat seine Talfahrt zum Wochenbeginn fortgesetzt. So kostete eine Feinunze 1697,16 Dollar und damit etwa ein Prozent weniger als am Freitagabend in New York. Händler begründeten dies mit technischen Faktoren. So mache der etwas höhere Dollar-Kurs Gold für Anleger aus der Euro-Zone weniger attraktiv, da teurer. Doch aus fundamentaler Sicht dürften die Schuldenkrise in Europa und die extrem niedrigen Zinsen rund um den Globus das gelbe Metall unterstützen.

In der Vorwoche hatte vor allem die Enttäuschung, dass die US-Geldpolitik vorerst nicht weiter gelockert wird, den Goldpreis belastet. „Aber es gibt nicht viel Spielraum für den Goldpreis nach unten“, kommentierte ein Börsianer. „Die Erwartungen für die Fed waren einfach zu hoch.“ Auch die Commerzbank rechnet vorläufig nicht mit einer Trendwende beim Gold. „Wir erachten die derzeitige Korrektur als vorübergehend und gehen im Jahresverlauf von steigenden Preisen aus“, erklärten die Experten.

Auch Silber verbilligte sich um 0,8 Prozent auf 34,14 Dollar. Platin und Palladium gaben ebenfalls nach.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Starker Dollar: Goldpreis ist weiter im Sinkflug"

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  • Es sieht gut aus. So auch gelesen in einem sehr guten Beitrag von Frank Meyer (n-tv) auf www.sachwert-magazin.de

  • Lieber Goldbarren im Tresor als das Monopoly Spielgeld in Form von Euros oder Dollars! Gold ist kein Spekulationsobjekt, sondern eine langfristige Absicherung, die liegenbleibt, und wenn's im meinem Falle auch schon 30 bis 40 Jahre sind! Meine Erben werden sich daran erfreuen können, sind aber so erzogen, daß sie diese Sicherheit weiter vermehren, anstatt es zu verkaufen. Die zeit wird schon noch kommen, wo man für 1kg Gold noch ganze Häuser kaufen kann, wenn nicht sogar gleich eine ganze Miethäuserreihe, wenn's so weitergeht mit dem Euro und den grssierenden Staatsverschuldungen und die EZB weiterhin immer wertloseres Spielgeld druckt.

  • Wenn der Dollar steigt, fällt das Gold. Was, wenn die US Wirtschaft trotz Obama weiter robust ist. Dann wandert die Zockerriege gnadenlos in den Dollar ( möglich dass die Chinesen einen Dämpfer bekommen, die können nur Planwirtschaft, das wäre ein Booster) Geld ist wertlos, aber wenn alle daran glauben, bekomme ich dafür sofort Waren. Gold ist da nicht besser und alles ist zyklisch. Gold könnte zyklisch ins bodenlose fallen, wenn die Zockerbande es so will. Ich glaube sie will.

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