Steigende Reserven in den USA
Ölpreise geben nach

Experten gehen davon aus, dass die Ölreserven in den USA um etwa eine Million Barrel zulegen werden. Das treibt den Preis nach unten: Ein Barrel der Sorte Brent kostete am Dienstag fast 30 Cent weniger als am Vortag.
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SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag mit der Aussicht auf steigende Ölreserven in den USA und einer weiter hohen Fördermenge der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) gesunken.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 82,07 US-Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 37 Cent auf 77,03 Dollar.

Händler erklärten den Verkaufsdruck unter anderem mit der Prognose von Experten, dass die Lagerbestände an Rohöl in den USA um etwa eine Million Barrel zulegen werden. Dies wäre der sechste Anstieg der US-Ölreserven in Folge.

Die US-Regierung will die offiziellen Daten am Donnerstag veröffentlichen. Außerdem hatte der Ölminister von Kuwait, Ali Al-Omair, in Aussicht gestellt, dass die Opec bei ihrem Treffen am 27. November die Fördermenge trotz der jüngsten Talfahrt der Ölpreise nicht kürzen wird.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Der Ölpreis muss noch drastisch weiter fallen, um Despoten und Russland unmißverständlich zu verdeutlichen, dass Öl nicht als Waffe zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt werden darf.

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