Steigt der Dollar, fallen die Preise für Gold und Silber
Silber hat seinen Glanz vorerst verloren

Spekulative Käufer haben sich aus dem Markt für Silber zurückgezogen – Experten bleiben langfristig jedoch optimistisch.

FRANKFURT/M. Die Preise für Edelmetalle sind zuletzt stark eingebrochen. Vor allem das noch vor zwei Wochen fast 25 % höher gehandelte Silber litt stark unter der „Ausverkaufsstimmung“. Der Preis dieses Edelmetalls fiel zeitweise auf nur noch 6,40 $ je Feinunze. Händler nannten als Ursache für den Preissturz nicht zuletzt die weitere Erholung des Dollarkurses in Folge der Rede von Fed-Chef Alan Greenspan. Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Steigt der Dollar, fallen die Preise für Gold und Silber.

Der zuvor starke Preisanstieg am Silbermarkt von 4,40 $ im Juni 2003 auf fast 8,50 $ Anfang dieses Monats sei offensichtlich zu sehr von spekulativen Einflüssen getrieben gewesen, sagt Christoph Eibl von Dresdner Kleinwort Wasserstein. Spekulanten hätten gestern beinahe panikartig verkauft. Gleichzeitig sei die Käuferseite in diesem fallenden Markt fast vollständig ausgefallen. Ein weiterer kurzfristiger Rückgang auf 6,20 $ sei möglich.

Silber gilt als Gold des armen Mannes und wurde während der Goldhausse ab 2000 von den Anlegern längere Zeit vernachlässigt. Dies lag vor allem daran, dass sich institutionelle Investoren in dem engen Markt, der wesentlich kleiner ist als der Goldmarkt, lange Zeit stark zurückgehalten haben. Hierauf führt Eibl auch zurück, dass Silber häufig von Spekulanten genutzt wird: „Der Markt weist eine geringere Liquidität und eine größere Intransparenz auf.“

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