Stimmung weiter gegen den Dollar
Euro eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch

Der Höhenflug der Gemeinschaftswährung setzt sich ungebremst fort: erstmals in seiner Geschichte hat der Euro am Mittwoch die Marke von 1,21 Dollar übersprungen.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Gemeinschaftswährung erreichte mit 1,2127 Dollar zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch. Die Stimmung am Markt sei weiter stark gegen den Dollar gerichtet, sagten Händler. Am späten Nachmittag wurde der Euro mit 1,2103 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2102 (Dienstag: 1,1975) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8263 (0,8351) Euro.

Gründe für eine anhaltende Dollarschwäche sieht Chefanalyst Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank im grundlegenden Scheitern der USA in ihrer Außen-, Handels-, Konjunktur-, und Fiskalpolitik. „Insbesondere die Haushaltspolitik in den USA ist außer Rand und Band geraten“, sagte der Experte.

Angesichts dieses insgesamt „außerordentlich giftigen Cocktails“ rechnet Hellmeyer mit einem weiteren Euro-Anstieg auf 1,23 bis 1,25 Dollar bis Ende Dezember. Und ein Ende des Höhenfluges sei damit noch nicht abzusehen. Im kommenden Jahr dürfte der Euro bis auf 1,40 Dollar steigen. Allerdings seien zwischenzeitliche Rückschläge wahrscheinlich.

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