Stützungskäufe verpuffen
Mexikanischer Peso findet keinen Halt

Der Peso hat in den vergangenen Tagen so stark an Wert verloren wie seit 1994 nicht mehr. Mexikos Zentralbank schießt Milliarden in den Markt, um die Heimatwährung zu stützen. Doch den Run aus dem Peso kann sie nicht aufhalten.

MEXIKO-STADT. Der mexikanische Peso, bis September noch eine der härtesten Währungen der Welt, befindet sich im freien Fall. Am Mittwoch verlor die Währung trotz Stützungskäufen der Zentralbank Banxico 3,93 Prozent auf den Dollar, wodurch sich der Wochenverlust gegenüber dem Greenback auf sechs Prozent summiert. Die US-Währung kostete 13,60 Peso. Auch gegenüber dem Euro erreicht der Peso Tiefststände. Die Gemeinschaftswährung kostet 17,5 Peso.

Vergangene Woche hatte sich der Peso dank massiver Stützungskäufe der Zentralbank leicht erholen und damit die dramatischen Verluste der Vorwoche wettmachen können. Der Peso hatte in nur fünf Tagen 14 Prozent an Wert verloren und damit soviel wie noch nie seit 1994, als die Währung freigegeben wurde. Knapp zwölf Milliarden Dollar hat die Zentralbank seit Beginn der für Stützungskäufe aufgewendet, wodurch die Devisenreserven von 84,11 Mrd. auf 72,12 Mrd. Dollar zusammenschmolzen. Zwischenzeitlich kam so die Ruhe zurück, doch mittlerweile macht sich trotz der Interventionen der Banxico Panik breit.

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