Syrien-Krise
Gold- und Silberanleger nehmen Gewinne mit

Greifen die USA in Syrien ein oder nicht? Diese Frage beschäftigt die Märkte. Im Falle eines Militärschlags gegen Syrien, könnte das den Goldpreis um 20 Dollar in die Höhe treiben. Auch die Politik der Fed wird genau beobachtet.
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FrankfurtEinige Edelmetall-Anleger haben am Mittwoch Kasse gemacht. Gold verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 1404,81 Dollar je Feinunze. Silber gab sogar 1,2 Prozent auf 23,88 Dollar nach. Der Rutsch unter wichtige charttechnische Marken verstärke in beiden Fällen den Verkaufsdruck, sagte ein Börsianer. Investoren blickten mit einem Auge stets auf die Lage in Syrien, fügte er hinzu. „Sollte es zum einem US-Militärschlag kommen, könnte dies den Goldpreis um 20 Dollar in die Höhe treiben.“ Ihr zweites Auge richteten Anleger auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Von diesen Zahlen erhoffen sie sich Hinweise darauf, ab wann und wie stark die US-Notenbank Fed die geldpolitischen Zügel anziehen wird.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Syrien-Krise: Gold- und Silberanleger nehmen Gewinne mit"

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  • Die Wetten auf Papiergold machen den Preis, und reales Gold mit seinem inneren bewährten Wert "hat nix zu sagen". Da beginnen Streiks in den südafrikanischen Goldminen, d.h. es wird weniger Gold gefördert, und der Kurs steigt nicht deswegen! Da bemerkt man erst wieder, wie stark dieser Preis manipuliert ist durch die großen Papiergoldzocker. Können da nur hoffen, daß sie mit ihren Zockereien irgendwann kräftig reinfallen werden.


  • Goldpreis schwankt an manchen Tagen schon zwischen Frühhandel Asia und dem manipulierten Fixing in London.
    Oh je HB.

  • Kaffeesatzlesen. Vielen Dank! Sehr unterhaltsam.

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