Trotz positiver Stimmungsindikatoren in den USA
Euro steigt wieder

Der Euro ist am Mittwoch trotz positiv ausgefallener Stimmungsindikatoren in den USA vom Vortag weiter gestiegen und kostet wieder mehr als 1,14 Dollar. Zuletzt stand er Ende Juli über dieser Marke. Im frühen Frankfurter Handel notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1409 Dollar.

HB/dpa FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag noch auf 1,1333 (Montag: 1,1307) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8824 (0,8844) Euro.

Nach Einschätzung von Experten werden Stimmungsindikatoren derzeit nur mit Vorsicht vom Markt aufgenommen. Deshalb habe die deutliche Stimmungsaufhellung im Dienstleistungssektor der USA den Euro nicht belastet. Der schwache US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag laste dagegen nach wie vor auf dem Dollar.

Zudem drücken die Rekorddefizite beim US-Haushalt und der US- Handelsbilanz erneut auf den Dollar. Die hohe Verschuldung der USA war ein wesentlicher Grund für den Euroanstieg im Frühjahr, als er Ende Mai bis auf 1,1929 Dollar stieg.

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