Trotz Zypern
Der Ölpreis pendelt sich ein

Der Preis für die Nordseesorte Brendt sank leicht um zwei Cent, West Texas Intermediate dagegen stieg leicht um zehn Cent. Die Finanzmärkte beschäftigt vor allem die Lage in Zypern — auch Ölbranche unter Druck.
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Die Ölpreise sind am Freitag nach deutlichen Verlusten am Vortag stabil geblieben. Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Mai-Lieferung 107,45 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg indes leicht um 10 Cent auf 92,55 Dollar.

Hauptthema an den Finanzmärkten bleibt die kritische Lage in Zypern. Am Freitagvormittag will das Parlament in Nikosia über einen Alternativplan abstimmen, mit dem die Voraussetzungen für internationale Finanzhilfen erfüllt werden sollen. Sollte das Vorhaben bis Anfang kommender Woche nicht gelingen, droht dem Bankensektor der Mittelmeerinsel die Pleite. In diesem unwägbaren Umfeld dürften riskantere Anlagen wie Rohöl unter Druck bleiben.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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