Um Währung zu stützen Brasilien lockert Mindestreserve-Anforderungen

Um die immer schwächere Währung Real zu stützen will die brasilianische Zentralbank ihre Anforderungen an die Mindestreserven von Banken lockern. Nicht zuletzt die anhaltenden Proteste schwächen die Wirtschaft.
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Brasilianischer Real: Die Währung ist zuletzt auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen. Quelle: dpa

Brasilianischer Real: Die Währung ist zuletzt auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen.

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Sao PauloZur Unterstützung der schwächelnden Landeswährung Real will die brasilianische Zentralbank ihre Anforderungen an die Mindestreserven von Banken lockern. Zum 1. Juli würden die Short-Dollar-Positionen kassiert, kündigte die Notenbank am Dienstag an. Dies ist ein weiterer Schritt, um die Kapitalkontrollen zu reduzieren und der Währung zu helfen, die diesen Monat auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen ist. Anfang Juni hatte die größte lateinamerikanische Volkswirtschaft bereits eine Steuer auf brasilianische Anleihen für ausländische Investoren gestrichen.

Brasilien wird derzeit von den stärksten Protesten seit 20 Jahren erschüttert. Dies droht auch die Wirtschaft zu schwächen. Diese war 2010 noch um 7,5 Prozent gewachsen, doch der Boom hat seither kräftig an Schwung verloren. 2012 schaffte das Land nur noch ein mageres Plus von 0,9 Prozent.

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