Umsätze deutlich unter dem Durchschnitt
Euro-Kurs vor US-Konjunkturdaten leicht erholt

Vor der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten hat sich der Kurs des Euro am Montag leicht von seinem mehr als dreiprozentigen Minus der Vorwoche erholt.

Reuters LONDON. „Weitere starke US-Daten könnten den Euro aber unter die Marke von 1,08 Dollar drücken“, sagte Ökonomin Geraldine Concagh von AIB Group Treasury in Dublin. Zuletzt hatten die im Vergleich zu den USA schlechteren europäischen Konjunkturaussichten die Gemeinschaftswährung unter Verkaufsdruck gesetzt.

Für Dienstag ist unter anderem die Veröffentlichung des Index des US-Verbrauchervertrauens angekündigt. Dieser gibt Hinweise auf das zukünftige Kaufverhalten der US-Verbraucher. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Am Vormittag lag der Euro bei 1,0905/12 Dollar, nach einem Stand von 1,0884/90 Dollar bei Handelsschluss in New York am Freitag. Die Umsätze blieben am Montag allerdings deutlich hinter dem Durchschnitt zurück, da britische Marktteilnehmer feiertagsbedingt fehlten.

Im asiatischen Handel hielt sich der Yen-Kurs nahe dem Freitagsniveau bei 0,8512/16 Dollar. Unterstützung erhielt die japanische Valuta dabei von Spekulationen, dass Nippons stark konjunktur- und exportabhängige Wirtschaft von einer Erholung der US-Wirtschaft überproportional profitieren kann. Die Furcht vor erneuten Interventionen zugunsten des Dollar verhinderten jedoch weitere Kursgewinne.

Die japanische Notenbank hat in diesem Jahr bereits für die Rekordsumme von neun Billionen Yen (rund 70 Mrd. €) US-Dollar gekauft, um damit eine weitere Aufwertung ihrer Valuta zu verhindern. Ein steigender Yen-Kurs verteuert Ausfuhren in den wichtigen Export-Markt USA.

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