Unsichere Anleger
Goldpreis zieht in Euro an

Die Krise in Europa schwelt weiter, die Konjunkturnachrichten sind nicht gerade erfreuend - und die Anleger flüchten weiter in Gold. In Euro verteuerte sich das Edelmetall daher leicht, in Dollar hingegen fiel der Preis.
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FrankfurtDie Unsicherheit vieler Anleger über die Schuldenkrise in Europa hat den Goldpreis wieder angeschoben. In Euro gerechnet verteuerte sich die Feinunze um 0,4 Prozent auf 1272,80 Euro. In Dollar notierte sie zwar 0,3 Prozent niedriger als Vortag bei 1817,74 Dollar. Doch sahen Händler darin nur eine technische Reaktion. „Die Nachfrage nach Gold bleibt trotz der hohen Preise weiterhin sehr stark“, erklärte ein Börsianer.

Solange die Schuldenkrise in Europa weiter schwele und auch von der Konjunkturseite Ungemach drohe, dürfte Gold als Krisenwährung gefragt bleiben. Einige Banken haben schon ein Preisziel von 2000 Dollar ausgegeben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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