US-Beschäftigtenzahlen
Euro bleibt in Reichweite von Vier-Wochen-Hoch

Der Euro hält sich in der Nähe seines Vier-Wochen-Hochs von 1,4517 Dollar. Auch am Rentenmarkt haben sich Investoren in Erwartung der amerikanischen Konjunkturdaten zurück gehalten.
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TokioVor den mit Spannung erwarteten US-Beschäftigtenzahlen hat sich der Euro in Reichweite seines im asiatischen Handels markierten Vier-Wochen-Hochs von 1,4517 Dollar gehalten. Er kostete am Freitagvormittag mit 1,4488 Dollar ungefähr so viel wie zum New Yorker Vortagesschluss.

Der Markt rechne derzeit mit der Schaffung von 100.000 bis 120.000 neuen Jobs außerhalb der US-Landwirtschaft, sagte Analyst Jeremy Stretch von der Bank CIBC. Daher werde ein Stellenaufbau von 150.000, wie er in der Reuters-Umfrage vorausgesagt werde, sicher mit Erleichterung aufgenommen.

Aber selbst bei enttäuschenden Daten werde der Euro kaum über 1,45 Dollar steigen können, weil jenseits dieser Marke Verkaufsaufträge ausgelöst würden, warnten Börsianer. Zu den Profiteuren einer zunehmenden Risikoscheu der Investoren werde vor allem der Schweizer Franken gehören, betonte Devisenexperte Stretch.

Am Rentenmarkt verringerte die Aussicht auf ein weiteres Hilfspaket für Griechenland die Attraktivität des „sicheren Anlagehafens“ Bundesanleihen. Der Bund-Future verlor 28 Ticks auf 125,44 Punkte. Aber auch hier hielten sich Investoren in Erwartung der US-Konjunkturdaten mit größeren Engagements zurück.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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