US-Daten belasten Gemeinschaftswährung
Euro weiter unter 1,21 Dollar

Der Kurs des Euro hat sich am Freitag in einem schleppenden Handel kaum verändert und blieb unter der Marke von 1,21 Dollar. Der etwas besser als erwartet ausgefallene US-Verbrauchervertrauensindex belastete den Euro leicht.

HB FRANKFURT/LONDON. Die Gemeinschaftswährung notierte am Nachmittag bei 1,2035 Dollar nach 1,2101 Dollar am Vorabend in New York und bewegte sich damit weiter in der Handelsspanne der vergangenen Tage. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzwert mit 1,2085 (Vortag 1,2100) Dollar fest. Im Referenzkursverfahren der Banken (EuroFX) stieg der Mittelkurs auf 1,2099 (Vortag 1,2072 Dollar.

Der Verbrauchervertrauensindex der Universität Michigan fiel am Nachmittag weniger stark als erwartet auf 95,9 Punkte. Die US-Verbraucher tragen maßgeblich zur Wirtschaftsentwicklung in den USA bei, weshalb ihr Vertrauen in die US-Konjunktur von den Volkswirten genau verfolgt wird.

Die weltgrößte Volkswirtschaft ist nach den am frühen Nachmittag veröffentlichten Daten im abgelaufenen Quartal der zweiten Schätzung zufolge um annualisiert 2,8 % gewachsen. Die erste Schätzung hatte noch 3,0 % ausgewiesen. „Die Daten sind zumindest im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Sie sagen uns auch nicht mehr, als wir bereits vermutet hatten“, sagte Robert Lynch, Devisenstratege bei BNP Paribas in New York. Die von einigen Marktteilnehmern im Vorfeld mit Spannung erwartet Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspna brachte zunächst keine neuen Impulse für den Devisenhandel.

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