US-Geldpolitik im Blick
Dollar hat das Nachsehen

Auch nach seinem Ende macht der Haushaltsnotstand dem Dollar weiter zu schaffen. Die lockere Geldpolitik der Fed tut ihr übriges dazu. Experten gehen zudem von neuen Enttäuschungen für Anleger aus.
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FrankfurtSpekulationen auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der US-Notenbank Fed machen dem Dollar das Leben schwer. Der Euro stieg zu Wochenbeginn in der Spitze auf 1,3690 Dollar und blieb damit in Reichweite seines am Freitag erreichten Acht-Monat-Hochs von 1,3703 Dollar. Anleger gehen davon aus, dass der wochenlange Haushaltsnotstand in den USA seine Spuren in der Wirtschaft hinterlassen hat und die Notenbank ihre milliardenschweren Anleihenkäufe daher erst im nächsten Jahr zurückfahren wird.

„Jede Fed-Sitzung, die in diesem Jahr noch ansteht, dürfte die Investoren enttäuschen und jedes Mal dürfte der Dollar ein wenig schwächer werden,“ sagte Daisuke Uno, Chef-Stratege bei der Sumitomo Mitsui Bank. Mit Spannung warten die Investoren nun auf die zahlreichen US-Konjunkturdaten, die wegen des Haushaltsstreits nicht termingerecht veröffentlich werden konnten. Wie es um den Arbeitsmarktbericht bestellt ist, dürfte der Job-Report für September zeigen, der am Dienstag auf der Agenda steht. Eigentlich hatte er bereits am 4. Oktober vorgelegt werden sollen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " US-Geldpolitik im Blick : Dollar hat das Nachsehen"

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  • Wenn wundert dass, die Fed Sitzungen wird auf jeden Fall keine guten Nachrichten beinhalten. Den das will sie ja das der Dollar schwach bleibt. Warum, die Importe werden Teurer, und die Leute kaufen einheimische Produkte und die Wirtschaft wird unterstützt Und die Fed braucht nicht mal etwas geldpolitisch zu unternehmen, Europa sei Dank.

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