US-Haushaltsstreit
Devisenanleger hoffen auf Einigung

Die Währungsspekulanten hoffen auf eine baldige Einigung im amerikanischen Kongress. Besonders der Dollar nahm positive Impulse auf. Analysten erwarten für den Konjunkturindex hingegen kaum Veränderungen.
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FrankfurtAm Devisenmarkt richtete sich die Aufmerksamkeit der Anleger am Dienstag auf eine mögliche Lösung im US-Etatstreit. Top-Politiker von Demokraten und Republikanern im Senat hatten sich zuletzt zuversichtlich über eine baldige Einigung gezeigt. Eine Vereinbarung, die Schuldenobergrenze anzuheben und die Regierungsbehörden wieder zu öffnen, könne möglicherweise am Dienstag erreicht werden.

Der Dollar stieg zeitweise auf ein Zweiwochenhoch und notierte bei 98,70 Yen. Im Handelsverlauf bröckelte er allerdings wieder ab und lag bei 98,40 Yen. Der Euro bewegte sich kaum und notierte bei 1,3559 Dollar. „Solange der Haushaltsstreit in den USA nicht beigelegt wird, ist der Euro nach unten abgesichert. Im Gegensatz dazu hätte eine enttäuschende ZEW-Umfrage einen tendenziell belastenden Einfluss”, urteilte Helaba-Analyst Ulrich Wortberg. Der ZEW-Konjunkturindex steht am späten Vormittag zur Veröffentlichung an (11:00 Uhr). Analysten rechnen im Oktober mit einem Stand von 49,6 Punkten - so viel wie im Monat zuvor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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