US-Haushaltsstreit
Euro reagiert nur schwach

Die Anleger misstrauen dem sich anbahnenden Friedensschluss in den USA noch: Zumindest der Euro-Kurs bleibt etwa auf dem gleichen Niveau wie am Montag. Die Augen richten sich nun vor allem auf den Dollar.
  • 0

FrankfurtDer Euro hat sich am Dienstag trotz erster vorsichtiger Hinweise auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit wenig verändert gezeigt. Die Anleger warteten auf neue Nachrichten aus Washington, erklärten Händler die Zurückhaltung. Am Morgen stand der Kurs der Gemeinschaftswährung bei 1,3567 US-Dollar und damit in etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Am Montagmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3564 (Freitag: 1,3566) Dollar festgesetzt.

„Der Devisenmarkt ist zwar angespannt, bisher kann der Dollar aber größere Verluste vermeiden“, kommentierte Devisenexperte Lutz Karpowitz von der Commerzbank. Nach Wochen der totalen Blockade zeichnet sich im US-Haushaltsstreit ein möglicher Kompromiss ab. Spitzenvertreter von Republikanern und Demokraten arbeiten gemeinsam an einer Übergangslösung, die den Konflikt um das Schuldenlimit und den Etat für das laufende Haushaltsjahr vorerst entschärfen könnte.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " US-Haushaltsstreit: Euro reagiert nur schwach"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%