US-Hypothekenkrise im Fokus des Devisenhandels
Euro weiter unter 1,37 Dollar

Der Kurs des Euro hat am Montagmorgen weiterhin unter der Marke von 1,37 Dollar notiert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,3690 Dollar und damit in etwa so viel wie zum Ausklang der vergangenen Woche. Ein Dollar war am Montag 0,7305 Euro wert.

HB FRANKFURT/M. An den Finanzmärkten stehe zu Beginn der Woche erneut die US- Hypothekenkrise und ihre weltweiten Auswirkungen im Blickpunkt, sagten Analysten. Fundamentaldaten wie die zahlreichen in der laufenden Woche anstehenden US-Konjunkturdaten würden daher etwas in den Hintergrund gedrängt. In den USA stehen am Montag die Einzelhandelsumsätze für Juli und die Lagerbestände für Juni zur Veröffentlichung an. Aus der Eurozone werden keine marktbewegenden Daten erwartet.

Am Montag hatte die japanische Notenbank erneut am Geldmarkt interveniert. Die Notenbank gab die Summe mit 600 Mrd. Yen (3,7 Mrd. Euro) an. Seit vergangenem Donnerstag haben weltweit zahlreiche Notenbanken dem Geldmarkt zusätzliche Liquidität zur Verfügung gestellt. Hierdurch sollen Liquiditätsengpässe an den internationalen Geldmärkten gemildert werden, die infolge des Übergreifens der US-Hypothekenkrise entstanden waren.

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