US-Konjunkturdaten im Blick
Euro notiert nach Terroranschlägen fester

Die europäische Gemeinschaftswährung hat weiter zugelegt. Mit Kursen um 1,2240 Dollar notiert die Gemeinschaftswährung rund einen halben US-Cent über dem Vortagesniveau.

HB FRANKFURT. Der Anschlag im saudiarabischen Chobar am Wochenende belaste eher den Dollar, sagten Händler. Bei extrem ruhigem Handel hatte der Devisenmarkt am Pfingstmontag kaum auf die Nachrichten aus dem Nahen Osten reagiert.

Händler sagten, der Markt warte auf neue Daten aus den USA am Nachmittag. Nach den überraschend guten US-Konjunkturdaten am Freitag halten viele Händler für die am Nachmittag (16.00 Uhr MESZ) anstehende Statistik des Institut for Supply Management (ISM) zwar eine weitere positive Überraschung für möglich. Doch rechnet kaum jemand mit massiven Dollarkäufen.

Carsten Fritsch, Devisenstratege der Commerzbank erklärte die Dollar-Schwäche mit dem Anschlag von Chobar in Saudi-Arabien am Wochenende. „Der Greenback wird noch von den Terroranschlägen in Saudi-Arabien belastet“, erklärte Fritsch. Die Anschläge haben an den Ölterminmärkten die Preise wieder deutlich in die Höhe getrieben. Viele Anleger fürchten, dass mit dem höheren Ölpreis die Erholung der Weltwirtschaft abgewürgt werden könnte, da dadurch sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Verbrauchern die Ausgabe-Neigung sinken dürfte.

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