US-Lagerbestände im Fokus
Ölpreis zeitweise auf Viermonats-Tief

dpa-afx SINGAPUR. Die Aussicht auf einen erneuten Anstieg der Rohölvorräte in den USA hat den Ölpreis in der Nacht zum Mittwoch zeitweise auf den tiefsten Stand seit knapp vier Monaten gedrückt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kostete zeitweise 56,82 Dollar und damit so wenig wie zuletzt Ende Juli. Im frühen asiatischen Handel legte der Ölpreis leicht auf 57,00 Dollar zu. Ein Barrel kostete damit zwei Cent mehr als zum Handelsschluss am Dienstag.

Experten erwarten angesichts der in jüngster Zeit eher milderen Temperaturen einen Anstieg der US-Rohölvorräte in der abgelaufenen Woche um zwei Mill. Barrel. Die Benzinvorräte dürften demnach um 1,5 Mill. Barrel und die Lagerbestände an Destillaten um 700 000 Barrel gestiegen sein. Neben den Lagerbeständen richten Experten den Blick zunehmend auch auf die Wetterprognosen für die Nordhalbkugel. Ein rauher Winter könnte den Heizölbedarf deutlich steigen lassen.

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