US-Leichtöl kostet knapp 46 Dollar
Explosion in US-Raffinerie lässt Ölpreis klettern

Nach einer Explosion in einer Öl-Raffinerie in den USA sind die Preise für den Energierohstoff am Freitag erneut auf Höchststände geklettert.

HB LONDON. Eine Entspannung am Ölmarkt erwarten Marktteilnehmer in nächster Zukunft nicht. Zusätzlich belastend auf den Ölpreis wirkte der ungewisse Ausgang der bevorstehenden Volksabstimmung in Venezuela über Präsident Hugo Chavez und die Furcht vor Sabotageakten an irakischen Öl-Einrichtungen. Zudem gab es aus China keinerlei Anzeichen für ein Abebben der Nachfrage. Gerade die Nachfrage aus China hat zuletzt neben den Käufen des weltgrößten Energieverbrauchers USA für den drastischen Anstieg der Preise gesorgt.

Ein Barrel (knapp 159 Liter) der führenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im September verteuerte sich um 89 Cent auf 43,18 Dollar. US-Leicht-Öl wurde in der Spitze mit 45,99 Dollar gehandelt - ein Plus von 49 Cent. Beide Termin-Kontrakte erreichten damit ihre höchsten Stände seitdem sie gehandelt werden. „Keine der Ängste über die Versorgung ist verschwunden und das Nachfragewachstum zeigt keine Anzeichen der Verlangsamung“, sagte der unabhängige Londoner Öl-Analyst Geoff Pyne.

Wie die Ölgesellschaft BP mitteilte, ereignete sich am Freitag in einer ihrer Raffinerien in Whiting im US-Bundesstaat Indiana eine Explosion. Nach der Explosion und einem Brand in der drittgrößten Anlage des Landes sei ein Teil der Produktion eingestellt worden, die normalerweise 420.000 Barrel täglich umfasst.

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