US-Öl-Future fiel um 1,2 Prozent
Aufatmen am Ölmarkt

Die amerikanischen Rohölpreise sind am Donnerstag im Tagesverlauf leicht gefallen, weil Hurrikan „Ivan“ offensichtlich die im Westen des Golf von Mexiko gelegenen Bohrinseln und die Raffinerien in Louisana verschont hat. . Auch in London sank der Ölpreis wieder. Unterdessen erhöhte die OPEC am Donnerstag ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage.

HB NEW YORK/LONDON. Rohöl zur Oktoberauslieferung ist am New Yorker Warenterminmarkt Nymex um 1,22 Prozent auf 43,05 Dollar je Barrel gefallen. Die Notierungen waren in der Nacht zeitweise auf 44,13 Dollar gestiegen, da man schlimmere Auswirkungen des Wirbelsturms auf die Bohrplattformen und die Raffinerien an der Nordküste des Golfs von Mexiko befürchtet hatte. In London verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November um 70 Cent auf 41,05 Dollar.

Es waren nach Angaben der US-Wirtschaftsagentur „Bloomberg“ mindestes 13 000 Offshore-Ölarbeiter evakuiert worden. Die Ölproduktion im Golf von Mexiko sei um 1,3 Millionen Barrels pro Tag reduziert worden.

Im Golf von Mexiko wird etwa ein Viertel des amerikanischen Öls und Erdgases gefördert. Es seien wegen des Hurrikan zehn bis 15 Prozent der amerikanischen Raffineriekapazitäten außer Betrieb genommen worden. Die amerikanischen Rohölvorräte waren in der am vergangenen Freitag beendeten Berichtswoche um 2,5 Prozent auf 278,6 Millionen Barrels geschrumpft.

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