Verfeinerte geologische Messverfahren weisen weitere Ölreserven nach
Erdölreserven weltweit gestiegen

Die Welterdölreserven sind nach einer Studie des Mineralölkonzerns Exxon-Mobil im vergangenen Jahr weiter gestiegen und haben mit fast 172 Milliarden Tonnen einen neuen Rekordwert erreicht.

HB HAMBURG. Rein rechnerisch würden die als sicher geltenden Lagerstätten beim derzeitigen Ölverbrauch noch 48 Jahre ausreichen, hieß es in der am Mittwoch von der Exxon-Mobil-Tochter Esso in Hamburg vorgestellten Studie.

Allerdings gibt sich die Erdölindustrie zuversichtlich, dass der derzeitig wichtigste Energieträger der Welt trotz des global steigenden Verbrauchs auch über diesen Zeitraum hinaus noch zur Verfügung steht. Durch verfeinerte geologische Messverfahren würden weitere Reserven nachgewiesen, sagte Esso-Sprecher Karl-Heinz Schult-Bornemann zur Begründung. Unter anderem deshalb hätten sich in den vergangenen 20 Jahren die als sicher bestätigten Reserven verdoppelt.

„Insofern gibt es für die derzeitige Furcht vor einer baldigen Erschöpfung der Erdölreserven absolut keinen Grund“, sagte Schult-Bornemann. Seinen Angaben zufolge erhöhten sich die Weltweiten Ölreserven im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent oder sieben Milliarden Tonnen auf 171,7 Milliarden Tonnen. Die Ölförderung erhöhte sich der Studie mit Titel „Oeldorado“ zufolge gleichzeitig um 3,7 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Tonnen.

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