Verkaufsdruck
Griechenland-Krise belastet viele Währungen

Das griechische Drama um die Regierungsbildung hat Zloty, Forint & Co. nach unten gedrückt. Der Euro legte zum polnischen Zloty, zum ungarischen Forint und zur tschechischen Krone zwischen 0,6 und 1,2 Prozent zu.
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FrankfurtDie Hängepartie bei der Regierungsbildung in Griechenland und die schwierige Lage der spanischen Banken haben am Montag die Währungen zahlreicher mittel- und osteuropäischer Staaten unter Verkaufsdruck gesetzt. Der Euro legte zum polnischen Zloty, zum ungarischen Forint und zur tschechischen Krone zwischen 0,6 und 1,2 Prozent zu.

„Die Anleger schauen auf Griechenland, schauen auf die übrigen Randstaaten der Euro-Zone und werfen riskante Anlagen mit vollen Händen aus den Depots“, sagte ein Börsianer in Budapest. Der rumänische Leu hielt sich dagegen recht stabil. Offenbar rechneten einige Investoren mit einer Intervention der rumänischen Notenbank, sagte ING-Volkswirt Vlad Muscalu.

Auch die Aktienbörsen in Warschau, Budapest, Prag und Bukarest litten unter der Furcht einer Ausbreitung der europäischen Schuldenkrise. Die Leitindizes büßten zwischen 1,4 und vier Prozent ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Verkaufsdruck: Griechenland-Krise belastet viele Währungen"

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  • !"Euro fällt auf Drei-Monats-Tief"! 07.05.2012
    Trotzdem immer noch überbewertet, erst bei 1,20,- zum US-$ wäre der richtig Wechselkurs erreicht.

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