Vor EU-Gipfel
Euro rutscht unter die Marke von 1,27 Dollar

Dir kurzfristige Erholung des Euro scheint Vergangenheit. Am Mittwoch die Gemeinschaftswährung unter die Marke von 1,27 Dollar gefallen. Von dem EU-Sondergipfel werden kaum positive Signale für den Devisenmarkt erwartet.
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FrankfurtDer Euro ist am Mittwoch vor dem EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise weiter abgerutscht und deutlich unter die Marke von 1,27 US-Dollar gefallen. Im frühen Handel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,2671 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch deutlich höher bei 1,2768 (Montag: 1,2750) Dollar festgesetzt.

Die kurze Erholung des Euro zu Beginn der Woche scheint vorbei zu sein, beschrieb Devisenexperte Lutz Karpowitz von der Commerzbank die Lage. Die Gemeinschaftswährung dürfte auch im weiteren Handelsverlauf durch die Unsicherheit vor dem EU-Gipfel unter Verkaufsdruck bleiben. Experte Karpowitz rechnet nicht mit nennenswerten Ergebnissen des EU-Treffens. Es sei unwahrscheinlich, dass „die Regierungschefs wirklich neue Vorschläge zur Wachstumsförderung vorlegen“.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Hallo HIK,

    Und Einspruch Euer Ehren.
    Was soll das?
    "die Deutschen werden mit einer viel zu schwachen Währung entlohnt"?
    Und? Probleme?
    Wo kaufen Sie denn ein. Jedes Wochenende nach New York jetten um Kaese zu kaufen?
    Falls die Erinnerung reicht und das Gehirn nicht vom Europessimismus total zerfressen wurde gab es kurz nach der Einfuehrung des Euros einen Euro/USD Kurs von 0,88. Und?
    Mr.HIK - Hallo! Wir leben noch.
    Und ein niedriger Kurs nuetzt allen Eurolaendern die Waren exportieren.
    Ein hoger Kurs... schauen Sie mal in die Schweiz. Die haben die Nase voll vom hohen Aussenwert des Schweizer Franken. Was nuetzt denen das?
    Nichts.
    Mal Pause machen beim "Pauschal-Meckern". Hass verblended. War schon immer so und wird menschlich gesehen so weiter bleiben.

    Bis die Tage

  • Der Außenwert des Geldes wird immer weniger wert, die Deutschen werden mit einer viel zu schwachen Währung entlohn5, nach Innen steigt die Inflation und Reallohnverluste sind seit 15 Jahren Realität.

    Grund genug für neue "Jubelmeldungen" über die doch "ach so leistungsfähige deutsche Wirtschaft". Mein Tipp: Immer weiter abwerten, immer stärker inflationieren. Das macht die hiesigen Exportarbeiter zwar zu Rekord-Arbeitspferden, doch international verliert er gegenüber anderen Völker immer mehr Kaufkraft und darf obendrein die Schulden der anderen übernehmen. Exporte und Kredite werden regelrecht verschenkt. Derweil weiß hier im Inland ein Drittel nicht mehr, wie er mit seinen Niedriglöhnen und Renten ein Leben fristen soll.

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