Vor Fed-Statement
Dollar in der Defensive

Analysten erwarten von der Fed ein klares Bekenntnis zur Niedrigzinspolitik. Das hat den Dollar am Mittwoch etwas belastet.
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FrankfurtIn Erwartung von Aussagen der US-Notenbank Fed zur Konjunktur- und Zinsentwicklung hat der Dollar am Mittwoch etwas nachgegeben. Der Euro stieg im Gegenzug bis auf 1,3216 Dollar nach 1,3194 Dollar im späten Vortagesgeschäft.

Experten gehen davon aus, dass sich die Notenbank weiter alle Türen offen halten und kein konkretes Signal für oder gegen ein weiteres Anleihenkaufprogramm (QE3) geben wird. „Schließlich waren die US-Konjunkturdaten auf der einen Seite zuletzt weitgehend solide und die Arbeitslosenquote ist schneller gesunken, als das von vielen erwartet worden war“, schrieben die Analysten der Commerzbank in einem Kommentar. Allerdings hänge diesem positiven Bild seit dem enttäuschenden Arbeitsmarktbericht für März wieder ein leichter Makel an. Ein klares Bekenntnis erwarten Analysten allerdings zur Beibehaltung der Niedrigzinspolitik bis Ende 2014.

Vor den Aussagen der Fed werden am Nachmittag noch die US-Auftragseingänge für langlebige Güter (14.30 Uhr MESZ) im März veröffentlicht. Von Reuters befragte Analysten erwarten im Schnitt einen Rückgang um 1,7 Prozent nach einem Plus von 2,4 Prozent im Februar.

Das Interesse an den als sicher geltenden Bundesanleihen ging angesichts der guten Stimmung am Aktienmarkt zurück. Der richtungweisende Bund-Future gab um 34 Ticks nach auf 140,28 Zähler. Die Renditen auf spanische und italienische Anleihen sanken leicht auf 5,7 und 5,6 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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