Vor Lagerdaten
Ölpreise legen weiter zu

Der US-Ölpreis hält sich über der 70-Dollar-Marke. Vor Veröffentlichung wöchentlicher Lagerbestände kletterte der WTI-Preis auf 71,22 Dollar. Auch der Brentpreis legt zu, scheitert bisher aber an 70 Dollar.

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Der US-Ölpreis ist am Mittwoch vor der Veröffentlichung der wöchentlichen US-Rohöllagerbestände gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete am Mittag 71,22 Dollar und damit 34 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November kletterte um 37 Cent auf 68,92 Dollar.

"Steigende Aktienmärkte und die Aufwärtsrevision der Prognose für die weltweite Ölnachfrage durch das US-Energieministerium unterstützen den Trend", schreibt die Commerzbank. Am Nachmittag veröffentlicht das US-Energieministerium die Lagerdaten für die vergangene Woche. Der Markt rechne mit einem Lageraufbau bei Rohöl um zwei Mio. Barrel. Zudem stützt laut Händlern auch der weiterhin schwache Dollarkurs den Ölpreis.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist kräftig gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 68,14 Dollar. Das waren 1,33 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

/js/jha/

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