Vor US-Arbeitsmarktdaten
Euro erholt sich leicht

Die EZB öffnet wieder ihre Geldschleusen: Mario Draghi hat die Leitzinsen überraschend auf Rekordniveau gesenkt. Der Euro hat sich nach der Talfahrt zwar leicht erholt. Am Nachmittag dürfte es aber turbulent werden.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag vor den US-Arbeitsmarktdaten zum Dollar leicht erholt. Die Devise bewegte sich aber weiterhin unter der Marke von 1,30 Dollar, auf die sie nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Vortag gefallen war. Der Euro war etwas höher bei 1,2951 Dollar. Am Vortag war er im Tief bis auf 1,2920 Dollar gefallen.

Die US-Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft könnte im August gegenüber gestiegen sein. Von Bloomberg befragte Volkswirte rechnen mit einer Zunahme von 230.000 Stellen.

Am Vortag hatte die EZB entgegen den Erwartungen der meisten Volkswirte den Leitzins um zehn Basispunkte auf das Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt und ein Programm zum Aufkauf von Kreditverbriefungen angekündigt.

„Die Erholungstendenzen sind nach den umfangreichen Maßnahmen der EZB Makulatur“, schreibt Helaba-Analyst Ralf Umlauf in einer Einschätzung. Auch technischer Sicht sieht er weiter Raum nach unter bis auf 1,2750 Dollar, weil das Tief von Herbst 2013 unterschritten wurde.

Der Schweizer Franken war 0,1 Prozent höher zum Dollar bei 93,10 Rappen. Zum Euro war der Franken stabil bei 1,2061 Franken. Der Yen verlor war zum Euro stabil bei 136,27 Yen. Zum Dollar verlor die japanische Devise 0,1 Prozent auf 105,18 Yen.

Agentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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Bloomberg / Nachrichtenagentur

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