Wachstum enttäuscht
Ölpreise gehen wegen China in den Keller

Weil der zweitgrößte Ölkonsument China weniger wächst als erwartet, sind die Ölpreise ins Minus gerutscht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am frühen Morgen 121,20 US-Dollar.
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SingapurDie Ölpreise haben am Freitag ihre ersten Verluste seit drei Tagen verbucht. Schwächer als erwartete Daten zum chinesischen Wachstum sorgten für Enttäuschung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am frühen Morgen 121,20 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 43 Cent auf 103,21 Dollar.

Die viel beachteten Daten zum chinesischen Wachstum blieben im frühen Handel hinter den Markterwartungen zurück. Im ersten Quartal legte die Wirtschaftsleistung mit 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum überraschend wenig zu. Es ist der geringste Anstieg seit fast drei Jahren.

Am Vorabend hatten noch Spekulationen die Kurse getrieben, wonach die Werte höher als prognostiziert ausfallen könnten. Die obersten Wirtschaftslenker in Peking hatten vor zwei Wochen noch mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 8,4 Prozent gerechnet. China ist der zweitgrößte Ölkonsument weltweit.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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