Währung
Euro knabbert an der Marke von 1,42 Dollar

Siebter Rekord am siebten Handelstag in Folge: Der Euro ist nicht zu stoppen. Am Freitag kletterte die europäische Gemeinschaftswährung zeitweise auf das neue Allzeithoch von 1,4197 Dollar.

FRANKFURT. Auch der Goldpreis in London stieg weiter um rund sechs Dollar auf 737,75 Dollar. Der Euro ist seit der kräftigen Zinssenkung in den USA in der vergangenen Woche unaufhaltsam gestiegen. Zudem haben schlechte Konjunkturdaten die Aussichten auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in den Vereinigten Staaten wachsen lassen.

Finanzmarktexperten halten einen Eurokurs von 1,45 Dollar bis zum Jahresende für denkbar. Während in den USA weitere Leitzinssenkungen zu erwarten sind, hat die Europäische Zentralbank bisher eher zum Abwarten oder sogar zu einem Anziehen der Zinsschraube tendiert.

Am Freitag meldete das statistische Amt der EU zudem, dass die Inflationsrate in der Eurozone von 1,7 Prozent im August auf aktuell 2,1 Prozent gestiegen ist, was wiederum eine Anhebung der Leitzinsen zur Bekämpfung der Inflation im Euro-Raum wahrscheinlicher macht. In den USA dagegen machen sinkende Zinsen Anleihen in Dollar weniger attraktiv, was den Greenback zusätzlich unter Druck setzt.

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