Währung
Euro setzt seinen Höhenflug fort

Der Euro wird den Aufwärtstrend zum Dollar Händlern zufolge fortsetzen. Grund: Während man am Markt für den Euroraum mit einem Leitzinsanstieg rechnet, erwarten Investoren und Strategen, dass die US-Notenbank ihren Leitzins angesichts der Konjunkturlage unverändert bei zwei Prozent lassen wird.

FRANKFURT. Das wirtschaftliche Umfeld gebe der Fed keinen Spielraum für eine Zinsanhebung auf ihrer Sitzung am Mittwoch, sagt Devisenstratege David Powell von der Bank of America in New York.

Die Erwartung einer größeren Zinskluft lastete bereits Ende vergangener Woche auf dem Greenback. Am Freitag kostete ein Euro 1,5616 Dollar, das waren 0,7 Prozent mehr als am Vortag.

Auch für diese Woche erwarten Investoren überwiegend schlechte Konjunkturdaten aus den USA. Beim S&P/CaseShiller Hauspreisindex, dem Verbrauchervertrauen und den Richmond Fed Herstellerindex wird mit Rückgängen gerechnet. Einen Lichtblick könnten am Freitag hingegen die Konsumentenausgaben bringen. Dank der Steuerschecks, die die US-Regierung ihren Bürgern im Mai zukommen ließ, wird hier ein Anstieg prognostiziert.

Nach Ansicht der meisten Marktteilnehmer ist eine Anhebung des US-Leitzinses durch die Fed allerdings nur aufgeschoben. Zum Jahresende sehen sie den Euro daher unter dem aktuellen Niveau zum Dollar.

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