Währung
Eurokurs fällt zeitweise unter die Marke von 1,25 Dollar

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Freitag erstmals seit Ende April wieder unter die Marke von 1,25 Dollar gefallen. Am späten Nachmittag erholte sich der Eurokurs jedoch wieder und wurde mit 1,2 524 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2 502 (Donnerstag: 1,2 582) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 999 (0,7 948) Euro.

"Der Dollar profitiert von der Risikoaversion der Anleger", sagte der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer. Investoren zögen Geld aus Währungen wie dem Ungarischen Forint und der Türkischen Lira ab. Dadurch werde indirekt auch der Euro belastet. Zudem stützten Zinserhöhungserwartungen in den USA weiterhin den Dollar. Zwischenzeitlich war der Eurokurs daher bis auf 1,2 479 Dollar gefallen.

Ein deutlich besser als erwartet ausgefallener belgischer Geschäftsklimaindikator habe jedoch am Nachmittag den Konjunkturoptimismus gestärkt und den Euro wieder steigen lassen, sagte Hellmeyer. Zudem habe sich Bundesbankpräsident Axel Weber zuversichtlich zu den Konjunkturaussichten für die Eurozone geäußert und weitere EZB-Zinserhöhungen signalisiert. Generell erwartet Hellmeyer keinen weiteren Rückgang des Euro. "Kurse unter 1,25 Dollar bieten gute Kaufgelegenheiten für Notenbanken", sagte Hellmeyer.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 880 (0,68 735) britische Pfund , 145,50 (145,48) japanische Yen und 1,5 641 (1,5 636) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 579,600 (585,500) Dollar festgesetzt.

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