Währung
Finanzkrise setzt Euro unter Druck

Die anhaltende Finanzmarktkrise hat den Euro am Montag unter Druck gehalten. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3 605 Dollar. Ein Dollar war 0,7 347 Euro wert.

dpa-afx FRANKFURT. Die anhaltende Finanzmarktkrise hat den Euro am Montag unter Druck gehalten. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3 605 Dollar. Ein Dollar war 0,7 347 Euro wert. Die EZB hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,3 834 (Donnerstag: 1,3 903) Dollar festgesetzt. Am Wochenende hatten sich die Ereignisse in Europa teilweise überschlagen.

Die dramatische Zuspitzung der Finanzkrise zwang Europas Regierungen unterdessen zum entschiedenen Eingreifen. Die Bundesregierung stellte am Sonntag erstmals eine Komplettgarantie für private Spareinlagen in Aussicht, um die Bürger zu beruhigen. In der Nacht zum Montag einigten sich Regierung und Finanzwirtschaft nach zähem Ringen auf ein neues Rettungspaket für den Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate . Die französische Großbank BNP Paribas übernahm den belgischen und luxemburgischen Teil des Finanzkonzerns Fortis . Ein Krisengipfel europäischer Spitzenpolitiker in Paris brachte kein gemeinsames Vorgehen gegen die Finanzkrise.

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