Währung hat seit Anfang August zwei Prozent zugelegt
Euro behauptet sich über 1,13 Dollar

Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag trotz unerwartet guter US-Konjunkturdaten über 1,13 $ stabilisiert. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,1328 Dollar.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1333 (Montag: 1,1307) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8824 (0,8844) Euro.

Die deutliche Aufhellung der Stimmung im Dienstleistungssektor der USA habe den Euro nicht belastet, sagte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Landesbank Hessen-Thüringen. Der US- Einkaufsmanagerindex ISM für das nicht-verarbeitende Gewerbe ist im Juli auf den höchsten Stand seit Oktober 1997 gestiegen. Der Index sei von 60,6 Punkten im Vormonat auf 65,1 Punkte geklettert. Volkswirte hatten hingegen einen leichten Rückgang erwartet.

„Stimmungsindikatoren werden zur Zeit am Markt eher mit Skepsis betrachtet“, sagte Praefcke. Solange sich die Lage in der realen Wirtschaft der USA und am Arbeitsmarkt nicht tatsächlich bessert, werde der Dollar nicht nachhaltig profitieren. Der weitere Kursverlauf sei sehr schwer zu prognostizieren.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7045 (0,7015) britische Pfund, 136,49 (136,28) japanische Yen und 1,5321 (1,5367) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 349,50 (347,50) notiert. Der Kilobarren kostete 9920 (9945) Euro.

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