Währungen
Analysten erwarten weiter steigenden Euro

Der Euro wird seine jüngste Aufwärtsbewegung zum Dollar nach Ansicht von Analysten fortsetzen. Die Experten verweisen auf die unterschiedlichen Konjunkturaussichten in Europa und den USA, die Spekulationen auf einen schrumpfenden Zinsvorsprung des Euroraums dämpften.

FRANKFURT. Die überraschende Erholung des deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex belegt laut Royal Bank of Scotland (RBS), dass sich Europas größte Volkswirtschaft nicht so stark abgeschwächt hat, wie manche Marktteilnehmer erwartet hätten. Anstehende Konjunkturdaten dürften signalisieren, dass sich der private Konsum festigt. Beim GfK-Bericht zum Konsumklima am Dienstag rechnen Volkswirte ebenso mit einer Verbesserung wie bei den Zahlen zum deutschen Einzelhandelsumsatz am Freitag.

In den USA haben die Steuerschecks der Regierung das Konsumklima bislang nicht verbessert. Der Bericht des Conference Board am Dienstag dürfte belegen, dass sich das Verbrauchervertrauen weiter eingetrübt hat. Am Eigenheimmarkt rechnen Ökonomen mit weiteren Rückschlägen. Die Preise für Neubauten dürften weiter zurückgehen.

RBS sieht die Marke von 1,60 Dollar für den Euro wieder in Reichweite. Letzte Woche stieg der Euro 1,3 Prozent auf knapp 1,58 Dollar.

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