Währungen
Der Euro ist wieder gefragt

Der Euro kann im asiatischen Handel leicht zulegen. Sowohl zu US-Dollar wie auch zum Schweizer Franken. Eine erfolgreiche Auktion portugiesischer Staatsanleihen vom Vortag stützt die Gemeinschaftswährung.
  • 0

HB TOKIO. Der Euro steigt wieder ein wenig. Gestützt durch die erfolgreiche Auktion portugiesischer Staatsanleihen hat der Euro am Donnerstag im fernöstlichen Handel gegenüber dem Dollar leicht zugelegt. Die europäische Einheitswährung notierte mit 1,2733 Dollar knapp über dem Schlusskurs von New York von 1,2710 Dollar. Auch zum Schweizer Franken wurde der Euro leicht höher gehandelt und notierte mit 1,2895 Franken je Euro. Am Dienstag war die Einheitswährung zum Franken noch auf ein historisches Tief von 1,2825 Franken gefallen.

Der Yen gab zum Dollar nach seinem 15-Jahres-Hoch vom Mittwoch leicht nach. Für einen Dollar mussten 83,80 Yen bezahlt werden, am Vortag war die japanische Währung bis auf 83,34 Yen je Dollar gestiegen. Finanzminister Yoshihiko Noda hatte am Mittwoch erstmals explizit einen Eingriff am Devisenmarkt ins Spiel gebracht, um den Anstieg des Yen zu stoppen.

Notenbank-Gouverneur Masaaki Shirakawa sagte, bei einem Regierungstreffen über Möglichkeiten zur Wachstumsförderung am Donnerstag sei weder über Devisen- noch über Geldpolitik gesprochen worden. Hingegen sagte Finanzminister Noda, einige Teilnehmer hätten den starken Anstieg des Yen zur Sprache gebracht, unter dem vor allem die japanischen Exporteure leiden. Der Schweizer Franken notierte bei rund 1,0116 Franken je Dollar.

Kommentare zu " Währungen: Der Euro ist wieder gefragt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%