Währungen
Euro widersteht dem Abwärtsddruck

Die chinesische Regierung zieht die Zügel bei der Geldpolitik wieder an. Der Euro besteht die Belastungsprobe, Anleger haben bereits auf eine entsprechende chinesische Reaktion spekuliert.
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HB FRANKFURT. Die erneute Straffung der chinesischen Geldpolitik hat den Euro am Freitag zunächst kaum belastet. Er sackte kurzzeitig auf 1,3235 Dollar durch, lag wenige Minuten später mit 1,3255 Dollar wieder auf dem Niveau unmittelbar vor Bekanntgabe der Entscheidung.

Über die erneute Anhebung der Mindestreserve-Anforderungen sei in den vergangenen Wochen am Markt bereits spekuliert worden, sagte Finanzmarkt-Experte Suresh Ramanathan vom Bankhaus CIMB in Kuala Lumpur. Lu Zheingwei, Chef-Ökonom der Industrial Bank in Shanghai, sagte für 2011 weitere Anhebungen voraus. Ob auch die Leitzinsen erhöht würden, hänge von der Entwicklung der Inflation ab, fügte er hinzu.

US-Rohöl der Sorte WTI baute nach einem kurzen Durchhänger seine Kursgewinne sogar noch aus und stieg um 0,5 Prozent fester bei 88,83 Dollar je Barrel. Der Goldpreis entwickelte sich ähnlich und nahm wieder Kurs auf die Marke von 1400 Dollar je Feinunze. Dax und Bund-Future reagierten zunächst kaum auf die Nachrichten aus Fernost.

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