Währungen
Griechenland-Gerüchte drücken Euro

Spekulationen über ein neues Hilfspaket für Griechenland haben dem Euro am Montag etwas zugesetzt.
  • 10

FrankfurtDie Gemeinschaftswährung fiel zeitweise auf 1,3311 Dollar von 1,3342 Dollar im New Yorker Schlussgeschäft vom Freitag. Dem "Spiegel" zufolge rechnet die Bundesbank damit, dass die Europäer spätestens Anfang 2014 ein neues Kreditprogramm mit Griechenland beschließen dürften. Dies soll aus einer Stellungnahme der Bundesbank für das Bundesfinanzministerium und den Internationalen Währungsfonds (IWF) hervorgehen.
Aus Sicht von Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz zeigt dies vor allem zweierlei: "Erstens sind die umfangreichen Berechnungen der Troika, was die Schuldentragfähigkeit angeht, wohl nicht viel wert, wenn jetzt schon wieder Geld fehlt", schrieb der Experte in einem Kommentar. "Und zweitens darf damit gerechnet werden, dass die Zeiten, in denen die europäischen Schuldenprobleme den Devisenmarkt überhaupt nicht tangieren, nicht für immer fortbestehen müssen."
Neben der Schuldenproblematik in der Euro-Zone dürften in dieser Woche aber auch die zahlreich anstehende Konjunkturdaten den Euro bewegen. Am Dienstag stehen die Einzelhandelsumsätze auf der Agenda. Im weiteren Wochenverlauf dürften dann noch die Erzeuger- und Verbraucherpreise, diverse Frühindikatoren sowie die Industrieproduktion und Daten vom US-Häusermarkt die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Währungen: Griechenland-Gerüchte drücken Euro"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Hier sind die Printmedien gefragt, auch Handelsblatt! Aber lieber über schlechte Wirtschaft in
    Australien berichten, liegt uns naeher am Herzen als DE 😁.
    Oder über Stillschweigende Festlegung durch EU, dass ab 1.8.2013 Sparer als Erste für Bankenrettung Aufkommen müssen. Unter 100 TEuro zählt nicht mehr.
    Ob Merkel und Schäuble dies auch öffentlich sagen oder uns weiter belügen werden?

  • @BerndM

    Haben Sie irgendwo einen Link über diese heimlichen Verkäufe oder sonst irgendeine Quelle. Das sollte man, so gut es geht, dokumentieren und LAUTSTARK publik machen. Auch wenn die Systempresse dieses Thema beharrlich verschweigt sollten wir es ihnen nicht leicht machen. Ich nehme an, auch der eine oder andere nicht völlig korrupte Volksvertreter oder Bundesapparatschik schaut mal ab und an in die HB-Kommentare.

  • DIW rät Merkel: Vor Wahl nicht über nächste Griechenland-Rettung sprechen: Unglaublich wie das dumme Volk betrogen wird!

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/12/diw-raet-merkel-vor-bundestagswahl-nicht-ueber-naechste-griechenland-rettung-sprechen/

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%