Währungshandel
Euro steigt nach schwachen US-Konjunkturdaten deutlich

Unerwartet schwache Daten vom US-Häusermarkt haben den Dollar belastet. Die Zahl der Wiederverkäufe von Häusern war im Januar stärker gesunken als erwartet. Anleger blicken jetzt auf das G20-Treffen am Wochenende.
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FrankfurtDer Kurs des Euro ist am Freitag nach enttäuschenden US-Konjunkturdaten deutlich gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,3752 US-Dollar gehandelt. Vor der Veröffentlichung der US-Zahlen hatte der Euro noch 1,3710 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,3707 (Donnerstag: 1,3706) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7296 (0,7296) Euro.

Unerwartet schwache Daten vom US-Häusermarkt haben laut Händlern den Dollar belastet. Die Zahl der Wiederverkäufe von Häusern war im Januar stärker gesunken als erwartet. Der Immobilienmarkt ist nach Einschätzung von Experten sehr wichtig für die Wirtschaftsentwicklung in den USA. Zuletzt gab es eine ganze Reihe von enttäuschenden Konjunkturdaten aus der größten Volkswirtschaft der Welt. Allerdings machten Ökonomen auch das harte Winterwetter in weiten Teilen der USA für die schwachen Zahlen verantwortlich.

Vor der Veröffentlichung der US-Daten war der Handel in ruhigen Bahnen verlaufen, da in der Eurozone keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Anleger warten jetzt auf das Treffen der 20 größten Wirtschaftsnationen (G20) am Wochenende, wo auch die Probleme der Schwellenländer diskutiert werden sollen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82183 (0,82200) britische Pfund, 140,50 (139,91) japanische Yen und 1,2195 (1,2203) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1323,25 (1316,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 450,00 (30 330,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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