Währungshandel
Pfund wird auf Langzeithoch gepusht

Die Konjunkturdaten in Großbritannien sind unerwartet gut, so sind die Chefeinkäufer im Dienstleistungsbereich nun in Konsumlaune und Experten erwarten Reaktionen der Zentralbank. Das Pfund katapultiert das nach oben.
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London/ FrankfurtÜberraschend starke Konjunkturdaten haben Spekulationen über eine Straffung der britischen Geldpolitik geschürt. Daraufhin stieg das Pfund Sterling um 0,7 Prozent und war mit 1,6979 Dollar so teuer wie zuletzt im August 2009.

Das Stimmungsbarometer der Einkaufsmanager aus dem britischen Dienstleistungssektor stieg im April auf 58,7 Punkte von 57,6 Zählern im März. Von Reuters befragte Analysten hatten dagegen mit einem unveränderten Ergebnis gerechnet.

„Das Pfund ist auf dem Weg, die 1,70 Dollar anzutesten“, sagte Volkswirt Simon Smith vom Brokerhaus FXPro. „Oberhalb dieser Marke wird es aber etwas schwierig.“ Die weitere Entwicklung hänge von den für die kommende Woche angekündigten Inflationsdaten ab. Ein deutlicher Anstieg der Teuerung werde den Spekulationen um vorzeitige Zinserhöhungen neue Nahrung geben. Bislang rechnen Experten Anfang 2015 mit einem ersten Schritt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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