Währungshandel
Rubel sinkt auf Rekordtief

Russlands Zentralbank hat vorsichtige Andeutungen gemacht, dass sie weniger in den Wechselkurs eingreifen will – die russische Währung bringt das unter Druck. Gegenüber Euro und Dollar sinkt der Rubel auf ein Rekordtief.
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Moskau/ FrankfurtDie Aussicht auf eine Reduzierung der Stützungskäufe durch die russische Zentralbank hat die Währung des Landes am Mittwoch auf ein Rekordtief gedrückt. Der Euro stieg um 0,7 Prozent und war mit 49,129 Rubel so teuer wie noch nie. Der Dollar, der 0,9 Prozent zulegte, markierte mit 35,713 Rubel ebenfalls eine Bestmarke.

Obwohl die Kürzungen relativ gering ausfallen sollten, müsse mit einer weiteren Abwertung des Rubel gerechnet werden, schrieben die Analysten von VTB Capital in einem Kommentar. Die Zentralbank will nach eigenen Angaben das Volumen ihrer täglichen Interventionen um 100 Millionen Dollar verringern.

Der Rubelkurs darf im Vergleich zu einem Korb aus Euro und Dollar innerhalb einer Spanne von derzeit 34,80 bis 41,80 Rubel schwanken. Rückt einer der beiden Werte näher, greift die Notenbank ein. Ist das Interventionsbudget von derzeit 350 Millionen Dollar aufgebraucht, passt die Notenbank den Kurskorridor automatisch an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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