Währungshandel: Südafrikanischer Rand gerät weiter unter Druck

Währungshandel
Südafrikanischer Rand gerät weiter unter Druck

Er dümpelt vor sich hin, der südafrikanische Rand steckt im Dauertief. Auch Anleihen des Landes sind nicht beliebt – und Analysten sehen keine Aussicht auf Besserung.
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Frankfurt/ JohannesburgDie trüben Aussichten für die südafrikanische Konjunktur haben die Währung des Landes am Dienstag erneut belastet. Ein Dollar verteuerte sich um bis zu 1,1 Prozent und notierte mit 10,894 Rand so hoch wie zuletzt im Oktober 2008.

Ein Ende dieser Talfahrt sei vorerst nicht absehbar, schrieben die Analysten von Absa Capital in einem Kommentar. Denn mittelfristig spreche wegen der Erholung der US-Konjunktur und der erwarteten weiteren Straffung der dortigen Geldpolitik alles für den Dollar. „Der Rand ist dagegen mit den schwachen südafrikanischen Fundamentaldaten geplagt.“

Südafrikanische Anleihen warfen Investoren ebenfalls aus ihren Depots. Die Rendite der richtungsweisenden Papiere mit einer Laufzeit bis 2026 stieg auf bis zu 8,26 Prozent von 8,175 Prozent am Vortag. Der Leitindex der Börse Johannesburg büßte in der Spitze 1,1 Prozent ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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