Währungskrise in Russland
Rubel auf Rekordtief

Die Sanktionen und der niedrige Ölpreis treffen die russische Wirtschaft. Der Rubel stürzt immer tiefer. Der Verfall erinnert an die Rubelkrise in den 1990er-Jahren. Präsident Putin gibt sich gelassen.
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FrankfurtDer rasante Preisverfall beim Öl trifft die russische Wirtschaft und belastet den Rubel: Der Dollar kletterte in der Spitze um 3,3 Prozent auf ein Rekordhoch von 52,05 Rubel. Der Euro markierte mit über 65 Rubeln ebenfalls eine Bestmarke. Das Tempo des Verfalls erinnert inzwischen an die sogenannte Rubelkrise 1998. Der Moskauer Aktienindex RTS fiel um bis zu 4,5 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast fünfeinhalb Jahren.

Der Preis für Ausfallversicherungen (CDS) auf russische Anleihen legte zu. Die Absicherung eines zehn Millionen Dollar schweren Pakets russischer Anleihen gegen Zahlungsausfall verteuerte sich um 24.000 auf ein Fünf-Jahres-Hoch 340.000 Dollar, wie der Datenanbieter Markit am Montag mitteilte. „Solange der Ölpreis weiter fällt, bleiben russische Anlagen unter Druck“, sagte Tatiana Orlova von der RBS.

Russland, das rund 40 Prozent seiner staatlichen Einnahmen aus dem Öl-Export bezieht, gehen nach eigener Auskunft bis zu 100 Milliarden Dollar jährlich durch den fallenden Ölpreis verloren. Die Entscheidung der Opec, die Fördermenge unverändert zu belassen, hatte die Talfahrt der Ölpreise zuletzt noch einmal beschleunigt. Brent notierte am Montag mit 67,53 Dollar auf dem niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Seit Jahresanfang ist der Brentpreis vor allem wegen der Wirtschaftsflaute in Europa und China um fast 40 Prozent eingebrochen.

Der Ölpreis werde sich in der ersten Jahreshälfte 2015 erholen, meinte Putin noch am Freitag bei einem Treffen mit Rohstoffexperten zuversichtlich. Russland sieht sich noch immer durch Währungsreserven von rund 400 Milliarden US-Dollar gestärkt.

Finanzminister Anton Siluanow muss angesichts des gefallenen Ölpreises nun seinen Haushalt für 2015 überarbeiten - weil er von einem Preis von 96 US-Dollar je Barrel ausging. Jetzt will er nur noch 80 Dollar ansetzen. Doch auch das halten viele für optimistisch. Zudem sollen rund 500 Milliarden Rubel (acht Milliarden Euro) aus einem Reservefonds fließen, um den Haushalt zu decken.

Der Chef des größten staatlichen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, meinte, dass der Preis noch bis auf 60 Dollar sinken könnte. Er erwartet erst in der zweiten Hälfte 2015 einen Anstieg. Analysten erinnerten zuletzt aber auch daran, dass Russland in den Krisenjahren 2008 und 2009 letztlich über die Runden kam. Bei Selbstkosten von vier bis fünf US-Dollar je Barrel gilt die Förderung in Russland weiter als profitabel und deutlich günstiger als im internationalen Vergleich.

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  • @ Herr Ralf Uhlhorn

    >> Jedes Volk hat das Recht, einen demokratisch gewählten Präsidenten, der sich zu einem korrupten Despoten entwickelt hat und die eigene Verfassung mit Füßen tritt, davon zu jagen. >>

    Genau, dieses Recht hat Novorossia, um den korrupten, kriminellen Oligarchen Poroschenko, der sein Land zerbombt, Zivilisten mit Stalin-Orgeln vernichtet, ihnen durch zerbomben der Infrastruktur die Lebensexistenz raubt, der schon unter Janukowitsch das Land beraubt hat, zum Teufel zu jagen !

    Oligarchen, die an der Macht sind, die letzten 20 Jahre an der Macht waren und das Land beraubt und in den Abgrund gestürzt haben, sind SCHURKEN !

    Und nur in einem Schurkenstaat können Schurken an der Macht verbleiben !

    Und wer einen Umsturz vollzieht, ist eine Junta !

    Und mit Hilfe des verlogenen Westens hat sich die Junta durch Pseudo-Wahlen legalisieren lassen.

    Die Maidan-Bewegung wollte weder eine Junta an der Macht, noch einen korrupten Präsidenten, der das Land wirtschaftlich innerhalb kürzester Zeit RUINIERT hat, sein Privatvermögen aber durch vergossenes Blut seiner Landsleute gesteigert hat.

  • @ H. Zimmer

    >> Ihre Analyse teile ich nicht, wenn Sie in den Raum stellen, dass es um die Ukraine geht. >>

    Es geht nicht nur um die Ukraine, aber auch um die Ukraine. Und in der Ukraine sterben Menschen.

    >> Die Ukraine dient dazu lediglich zur Legendenbildung und zur politiscvhen Aggitation. >>

    Die Ukraine ist eine Waffe anhand von Menschenleben, die durch die Amis und der EU instrumentalisiert ist.

    >> Derzeit wird ausschließlichdie politische Karte zur Bestimmung der Währungsrelationen gespielt und muss wegen der existenziellen Bedrohung aus Sicht der USA auch gespielt werden. >>

    Diese Sicht ist eine Legendenbildung und dient zur politischen Agitation ( Ihre Worte ).
    Die USA hat nicht das alleinige Recht auf dieser Erde zu bestimmen, was Recht und gut ist. Und keiner bedroht die USA.

    >> Auch die EZB, namentlich Draghi, spielt mit und nutzt die Chance den Euro zu schwächen >>

    EU, EZB, DRAGHI....alles reinste Marionetten, die nach der Pfeife der Amis tanzen und damit ihr Geld verdienen.
    Brüssel ist in der EU ist ein potemkinsches Dorf.

    >> Während die Bundesbank, in der Person von Herrn Weidmann, sich ein weiteres Mal die Hacken wundläuft >>

    Die Bundesbank bzw. H. Weidmann versuchen mit ihren Aktionen zu retuschieren, dass es sich um eine unnütze, überflüssige Institution in D handelt. Die Aufgabe der Bundesbank war die Einhaltung der Preisstabilität. Diese Aufgabe gibt es für die Bundesbank NICHT mehr. Das macht die EZB.

    >> Richtig wäre es, wenn das Volk die amtierende Regierung und den Parteiensalat gleich mit wegen undemokratischem Verhalten in den Weihnachtsurlaub mit einer einfachen Hinfahrkarte schicken und den Resetknopf drücken würde. >>

    Die heutige Dilettanten und Schmarotzerregierung resultiert aus der Wahl des Volkes. Was man gewählt hat, das hat man auch.

    >> Wir stehen vor schwierigen Zeiten, in denen aktuell niemand weiß, wohin die Kugeln rollen. >>

    In den Abgrund. Ist nur eine Frage der Zeit. Und diese Zeit wird vom Volksvermögen gekauft !

  • LESENSWERT !

    "Die Verstrickungen von Politikern und Journalisten in Elite-Netzwerken"

    Das sind die eigentlichen Macht-Zirkel, ausserhalb jeder demokratischen Kontrolle. Welt-Geld-Elite.

    http://www.neopresse.com/politik/die-verstrickungen-von-politikern-und-journalisten-elite-netzwerken/

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