Währungskurse
Euro auf niedrigstem Stand seit Januar

Der Wahlsieg von Donald Trump beeinflusst die Währungskurse – nur anders als von allen erwartet. Während der Euro auf seinen tiefsten Stand seit Anfang des Jahres fällt, hat der Dollar seit der US-Wahl deutlich zugelegt.

FrankfurtDer Euro hat am Montag weiter unter Druck gestanden. Am Morgen fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,0773 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Januar. Wichtigster Grund ist die derzeitige Stärke des amerikanischen Dollar, nicht nur gegenüber dem Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0904 Dollar festgesetzt.

Seit dem Wahlsieg Donald Trumps hat der US-Dollar, ganz anders als dies erwartet worden war, zu vielen Währungen deutlich zugelegt. Analysten erklären dies mit dem Wahlprogramm des künftigen Präsidenten, das Steuersenkungen und höhere Staatsausgaben vorsieht.

Es gilt als denkbar, dass dadurch Konjunktur und Inflation zumindest übergangsweise angeschoben werden. Derartige Erwartungen spiegeln sich am Kapitalmarkt, wo die Zinsen für US-Anleihen stark gestiegen sind. Davon profitiert der Dollar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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