Wahrscheinlichkeit eines Ausverkaufs in Silber steigt
Gold-Preis zieht kräftig an

Der Gold-Preis hat am Montag von den wieder aufflammenden Ängsten vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten sowie einem schwächeren Dollar profitiert. Vor allem Fonds standen auf der Käuferseite. Die Kurschancen, die dem Edelmetall mittlerweile zugebilligt werden, lockten sie in den Markt, sagten Händler.

HB LONDON. Die Fonds würde größere Volumen übernehmen, sagte ein Händler. Der Feiunzenpreis könnte bis etwa 418,50 Dollar steigen.

Zum europäischen Geschäftsschluss notierte die Feinunze Gold bei 417,00/417,50 (Freitagabend 411,40/412,10) Dollar. Im Verlauf war der Preis bis auf 418,00 Dollar gestiegen. Das zweite Londoner Fixing lautete auf 417,65 Dollar nach 414,10 Dollar am Vormittag und 412 Dollar am Freitag. Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16 730/16 980 (16 608/16 858) Franken an.

Nachdem es Ende Januar und Anfang Februar zu Gewinnmitnahmen in dem Edelmetall gekommen war, das kurz zuvor ein Jahreshoch verzeichnet hatte, gebe es nun starke Indikationen, dass sich die spekulativen Adressen wieder für das gelbe Metall zu interessieren beginnen, erklärte ein Händler.

Auch der Silberpreis zog an und erreichte 7,61/63 (7,40/42) Dollar. Der Anstieg sei fundamental nicht begründet, so Experten. Das lasse einen „brutalen Kursrückgang“ nicht unmöglich erscheinen. Ebenso sei aber auch nicht auszuschließen, dass der Preis das im Jahr 1998 verzeichneten Hoch von 7,90 Dollar erreichen könnte. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausverkaufs in Silber scheine aber zu steigen.

Platin stieg auf 895,00/900,00 (890,00/895,00) Dollar.

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