Warenterminmärkte und Börsen sind am Montag geschlossen
Ölpreis steigt wieder leicht an

Der amerikanische Ölpreis hat sich am Freitagmorgen leicht gefestigt, da sich der Disput zwischen Moskau und dem größten russischen Ölexporteur Yukos wegen Steuernachzahlungen wieder verschärft hat. Außerdem gab es nach Darstellung von Ölhändlern einen Anschlag auf eine wichtige Pipeline im Nordirak.

HB NEW YORK. Der Preis für Rohöl zur Oktoberlieferung ist im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex um 14 Cent auf 44,20 Dollar gestiegen. Am Vortag war er wegen der Nachrichten aus Russland und dem Irak zeitweise auf über 45 Dollar geklettert, ehe er dann zum Ende des regulären Handels mit 44,06 Dollar schloss. Die amerikanischen Warenterminmärkte und Börsen sind am Montag wegen des Labor-Day-Feiertags geschlossen. Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent zur Lieferung im Oktober legte um ein Cent auf 41,58 Dollar zu.

Die Auswirkungen des Hurrikan „Frances“ auf die bedeutende amerikanische Öl- und Erdgasproduktion im Golf von Mexiko und die großen Ölimporthäfen in Louisiana und Texas sind noch nicht absehbar. Zwar dürfte der Riesensturm an der Ostküste von Florida auf das Festland treffen, doch könnte er sich angesichts seiner Größe und je nach seiner weiteren Richtung auch im Golf von Mexiko bemerkbar machen.

Nach Angaben der amerikanische Wirtschaftsagentur Bloomberg ist der Ölpreis in der zu Ende gehenden Woche um 2,7 Prozent gestiegen. Bloomberg hat 32 Händler und Analysten befragt. Davon rechneten 14 in der kommenden Woche mit steigenden Ölpreisen, zwölf mit einem Rückgang und sechs seien unentschieden gewesen.

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