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Neuer Schwung für den Dollar

Die starken US-Wirtschaftsdaten sorgen für einen schwachen Euro.

HB FRANKFURT. Marktteilnehmer führten die Kursbewegungen auf zahlreiche überraschend starke Konjunkturdaten aus den USA in jüngster Zeit zurück. „Die US-Wirtschaftsdaten sind stark“, begründete Devisenstratege Claudio Piron von der Standard Chartered Bank die Abschläge der Gemeinschaftswährung zum Dollar. Bereits am Freitagabend war der Euro unter die psychologisch wichtige Marke von 1,16 Dollar gefallen.

Am Montagvormittag lag der Euro bei 1,1576 Dollar nach einem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank (EZB) von 1,1622 Dollar am Freitagnachmittag. Am Freitagabend hatte die europäische Währung den Handel in New York mit 1,1589 Dollar beendet.

Ein starkes Wachstum der US-Wirtschaft im dritten Quartal stärkt den Dollar bereits seit Donnerstag. Die US-Wirtschaft wuchs nach vorläufigen Berechnungen im dritten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 7,2 Prozent zum Vorquartal und damit so stark wie seit Anfang 1984 nicht mehr. Allerdings gingen die Analystenmeinungen über diese Daten auseinander. Zwar sahen alle Analysten in dem starken privaten Konsum - traditionell die Hauptstütze des US-BIP - ein positives Zeichen, einige merkten aber an, dass der Konsum sich stark auf private Verschuldung stütze und deshalb nur vorübergehend sein könnte. Einigen Kritikern zufolge war auch das Investitionswachstum zu gering, um einen selbsttragenden Aufschwung zu erzeugen.

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