Warten auf neue US-Konjunkturdaten
Euro am Mittag bei 1,1150 Dollar stabilisiert

Die zuversichtlichen Einschätzung von US-Notenbankchef Alan Greenspan zur künftigen Entwicklung der Konjunktur in der größten Volkswirtschaft der Welt hat am Mittwoch dem Dollar weiteren Auftrieb gegeben.

vwd/rtr FRANKFURT. An der Marke von 1,1150 $ und damit in der Mitte der bisherigen Tages-Spanne kann sich der Euro am Mittwochmittag gegenüber dem Dollar stabilisieren. Der Euro sei zunächst überverkauft, heißt es im europäischen Devisenhandel.. Zudem hätten sich nach den Aussagen von US-Notenbankchef Alan Greenspan viele Anleger auf einen Fall des Euro unter 1,1100 $ positioniert gehabt, wie so häufig habe der Euro das Potenzial nach unten dann aber auch nicht ganz ausgeschöpft.

Die Unterstützungszone um 1,1000 $ sei vergleichweise stark. Sollte der Euro das Tagestief unterschreiten, glauben Devisenhändler an einen Fall auf 1,1046 $.

Händler meinen, zwar profitiere der Dollar tendenziell noch vom zuversichtlichen Konjunkturausblick von Greenspan und der Absage an alternative Handlungsoptionen zur Zinssenkung. Andererseits sei auch das gewaltige Haushaltsdefizit der USA Thema, und die genannte Summe von 460 Mrd USD werde den Greenback kaum stützen.

Anleger warten somit bereits auf neue Impulse wie die US-Industrieproduktionsdaten, die weiteren Aufschluss über die konjunkturelle Entwicklung geben dürften, sowie die Verbraucherpreise. Mit letzteren sollte klarer werden, ob das „Deflationsgespenst“ weiter über das Parkett schwebt.

Auch deshalb liegen viele Kurse nun zum frühen europäischen Geschäft kaum verändert im Markt. Am Vormittag hatte es dagegen noch einmal stärkere Ausschläge gegeben, das Tagestief gab dem Euro aber Unterstützung. Nach oben sei der Euro zunächst bei 1,1200 $ und danach bei 1,1220/1,1250 $ gedeckelt. Die Feinunze Gold ermäßigte sich zum Londoner Vormittags-Fixing auf 343 $ nach einem Nachmittags-Fixing von 348,25 $ am Dienstag.

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