Warten auf US-Daten
Hoher Ölpreis belastet Dollar

Der Dollar steht unter Druck. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg im Gegenzug um rund 1,5 US-Cent auf 1,2110 Dollar. Sorgen über die konjunkturdämpfenden Auswirkungen der hohen Ölpreise haben den Dollar am Dienstag belastet.

HB FRANKFURT. „Der hohe Ölpreis verringert nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank Fed“, sagte Devisenstrategin Mary Davis von CSFB. Spekulationen auf eine baldige Anhebung der US-Leitzinsen waren in den vergangenen Wochen eine Triebfeder für Kursgewinne des Dollar zum Euro. „Der Ölpreis steht auch im Zusammenhang mit den Spannungen im Irak und anderen politischen Risikofaktoren“, fügte Davis hinzu. Ein möglicherweise auf Sabotage zurückzuführender Brand an einer für den Ölexport genutzten Pipeline in der Nähe des Ölfelds bei der irakischen Stadt Kirkuk sowie ein Feuer an einer Pipeline in den USA nährten die Sorge um die Ölversorgung.

Die Terminkontrakte auf die wichtigsten Öl-Sorten Brent und Crude Light lagen am Dienstag weiterhin nahe ihrer Mitte des Monats markierten Rekordstände.

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