Warten auf US-Konjunkturdaten
Euro rutscht unter 1,19 Dollar

In einem ruhigen Handel hat der Euro am Mittwoch vor der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten Kursverluste verzeichnet und die Marke von 1,19 Dollar wieder deutlich unterschritten.

HB FRANKFURT. Die Anleger warteten gespannt auf die neuesten Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA, sagten Experten. Im Nachmittagshandel rutschte die europäische Gemeinschaftswährung auf 1,1840 Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,1907 (Dienstag: 1,1887) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8398 (0,8413) Euro.

Beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Vereinigten Staaten für das erste Quartal erwarten Experten am Donnerstag (28. April) mehrheitlich einen Anstieg des Wachstums auf 5,0 Prozent. Devisenexperte Stefan Klomfass von der Helaba Trust rechnet dann mit weiteren leichten Kursverlusten beim Euro.

Nach den Kursverlusten der vergangenen Handelstage scheine sich beim Euro aber „eine Bodenbildung abzuzeichnen“, sagte Klomfass. Die Kursausschläge seien nicht mehr so stark und der Euro beginne sich zu stabilisieren. „Um die europäische Gemeinschaftswährung nennenswert unter Druck zu setzen, müsste es bei den US- Konjunkturdaten am Donnerstag schon zu einer sehr großen positiven Überraschung kommen.“

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6665 (0,6638) britische Pfund, 130,17 (130,47) japanische Yen und 1,5487 (1,5488) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 392,25 (396,25) Dollar notiert. Der Kilobarren kostete 10 735 (Vortag: 10 765) Euro.

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